Apps und Medizinprodukte auf den Markt bringen
5 Lerneinheiten · ~34 Minuten
Diese Sitzung wechselt die Seite: von den Einrichtungen, die digitale Produkte einführen, zu denen, die sie auf den Markt bringen.
Modul 1 folgt der Regulierung. Wann wird eine App zum Medizinprodukt — und warum entscheidet im Streitfall nicht die Zweckbestimmung des Herstellers, sondern die objektive Eignung? Was kostet die Europäische Medizinprodukteverordnung, und warum trifft sie digitale Produkte besonders? Und wie sieht der Weg zur DiGA und zur DiPA aus, wenn eine Gründerin und zwei Gründer davon erzählen — einer von ihnen nennt allein für Zertifizierung und Penetrationstest zweimal 60.000 bis 70.000 Euro?
Modul 2 betrachtet den Markt an drei Beispielen mit drei verschiedenen Zahlern — Femtech, smarte Ringe, eine Reizdarm-App — und stellt die Gegenfrage eines Wagniskapitalgebers, dessen Fonds private Krankenversicherer finanzieren: Bleibt das System bezahlbar, wenn Technologie die Versorgung ausweitet statt sie zu verbilligen?
Grundlage sind neun Beiträge des ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft. Bei jeder Zahl steht, worauf sie sich bezieht; bei jeder Interviewaussage steht, in welcher Rolle sie gemacht wurde. Die Rechtsstände gelten für das jeweilige Erscheinungsjahr.
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Inhalte
Regulierung
- Wann wird die App zum Medizinprodukt? · ca. 6 Min.
- MDR: Umsetzung und Einschätzungen · ca. 7 Min.
- DiGA- und DiPA-Zulassung: drei Gründungsberichte · ca. 8 Min.
Markt
- Femtech, smarte Ringe, Reizdarm-App: Marktpotenziale · ca. 6 Min.
- Bezahlbar bleiben: die Kostenträger-Sicht · ca. 7 Min.