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Telemedizin als Geschäftsmodell

5 Lektionen · ~195 Minuten

Reine Telemedizin deckt 24 von 50 Diagnosen ab, gerätegestützte 48 von 50 — und senkte in Pflegeheimen die Krankenhauseinweisungen um 22 bis 27 Prozent. In Großbritannien überwacht ein Anbieter täglich 10.000 Patienten zu Hause; in Deutschland wurde die Einschreibegebühr für Telemonitoring bei Herzinsuffizienz, maximal 21,69 Euro, im Jahr rund 22.000 Mal abgerechnet, und ein Telemonitoring-Zentrum betreut im Schnitt etwa 60 Versicherte. Diese Sitzung grenzt gerätegestützte Telemedizin von der Videosprechstunde ab, erklärt Plattform- und Vergütungsmodelle — von der „Follow-the-free“-Strategie chinesischer Ärzte über Amazon Care bis zu Selektivverträgen und der 50-Prozent-Grenze für Videosprechstunden — und zeigt an Fernüberwachung und Telekardiologie, warum Angebote mit belegter Wirkung wirtschaftlich scheitern können. Am Ende können Sie ein telemedizinisches Angebot wirtschaftlich einordnen.

Vorkenntnisse: Sitzung B03 (Telemedizin im Alltag) oder vergleichbares Grundwissen.

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