Gesundheitsdaten: von der Spende zur Steuerung
5 Lerneinheiten · ~26 Minuten
Gesundheitsdaten sollen die Versorgung besser steuern. Damit das gelingt, müssen sie erst einmal da sein — und der Weg dorthin ist kürzer beschrieben als gegangen.
Dieser Kurs verfolgt eine einzige Kette von Anfang bis Ende: Wer stellt seine Daten überhaupt zur Verfügung? Was bewegt jemanden dazu — und was im Experiment nicht? Was lässt sich aus Daten, die ohnehin anfallen, tatsächlich vorhersagen? Woran scheitert es, wenn es scheitert? Und wo entstehen gar keine Daten?
Grundlage sind fünf Arbeiten des Lehrstuhls für Management und Innovation im Gesundheitswesen: eine Befragung von 919 Self-Trackern, ein Experiment mit denselben 919 Personen, ein Vorhersagemodell auf den Abrechnungsdaten von 69.392 Versicherten, eine Übersicht über 72 Studien und eine Untersuchung von 143 Anwendungen für pflegende Angehörige.
Am Ende können Sie an drei Kennzahlen erkennen, ob ein Vorhersagemodell für Ihren Zweck taugt — und Sie wissen, warum eine Zustimmungsquote aus einer Umfrage regelmäßig das Doppelte dessen ist, was am Ende ankommt.
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Inhalte
Woher die Daten kommen — die freiwillige Spende
- Wer spendet — und warum die Umfrage das Doppelte sagt · ca. 6 Min.
- Was ein Anreiz bewirkt — und bei wem nicht · ca. 5 Min.
Was aus Daten wird — Steuerung und ihre Grenzen
- Die Daten, die ohnehin anfallen — Abrechnungsdaten als Steuerungsgrundlage · ca. 5 Min.
- Was ein Vorhersagemodell kann — und was seine Kennzahlen wirklich sagen · ca. 5 Min.
- Woran es scheitert — und wo gar keine Daten entstehen · ca. 5 Min.