Künstliche Intelligenz: Was sie kann und was nicht
5 Lerneinheiten · ~36 Minuten
Ein Algorithmus erkennt ein Glaukom auf Netzhautbildern mit 84,5 Prozent Sensitivität — und scheitert womöglich an einer anderen Kamera. Ein Sprachmodell schreibt in Sekunden einen Arztbrief — und erfindet dabei überzeugend klingende Details.
Diese Sitzung nimmt den Sammelbegriff „Künstliche Intelligenz“ auseinander. Zuerst der Unterschied zwischen einer vorab geschriebenen Regel und einem aus Beispielen gelernten Muster. Dann die klassischen Anwendungsfelder von der Mammographie bis zur Intensivstation und die weniger sichtbaren von der Krankenhausabrechnung bis zur Wirkstoffsuche — jeweils mit den Zahlen, die die Beiträge dafür nennen, und mit der Angabe, worauf sich diese Zahlen beziehen. Zuletzt die typischen Fehlerquellen — ungeeignete Trainingsdaten, die Black Box, erfundene Ergebnisse — und das, was Beschäftigte deshalb wissen müssen: vom KI-Seepferdchen der Knappschaft Kliniken bis zum Hackathon eines diakonischen Konzerns.
Grundlage sind 18 Beiträge des ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft. Studienergebnisse und Einschätzungen aus Interviews werden durchgehend getrennt gehalten.
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Inhalte
Wie KI arbeitet
- Regel oder Muster: zwei Arten von Systemen · ca. 6 Min.
- Bildgebung, Screening, Frühwarnung — die klassischen Felder · ca. 9 Min.
- KI in der Verwaltung: Abrechnung, Triage, Wissenslücken · ca. 7 Min.
Was schiefgehen kann
- Erfundene Ergebnisse: warum Sprachmodelle halluzinieren · ca. 7 Min.
- KI-Kompetenz: was Beschäftigte wissen müssen · ca. 7 Min.