Studierhandwerk.de
Effektiver lernen im Studium
Studierhandwerk.deStudieren ist ein Handwerk. Man kann es lernen.
Dreißig Sitzungen darüber, wie man im Studium wirksam lernt — kostenlos und ohne Anmeldung.
Sie können sofort anfangen: einen der drei Kurse öffnen und ohne Anmeldung starten. Wer den Fortschritt behalten möchte, legt ein kostenloses Konto an.
Eine Sitzung besteht aus fünf Lerneinheiten. Eine Lerneinheit dauert 5 bis 20 Minuten — eine ganze Sitzung also etwa eine Stunde. Danach wissen Sie nicht nur, was Sie tun sollen, sondern auch, woher man das weiß: Jede Aussage nennt die Untersuchung, auf die sie sich stützt.
Sie können sofort anfangen: einen der drei Kurse öffnen und ohne Anmeldung starten. Wer den Fortschritt behalten möchte, legt ein kostenloses Konto an.
Eine Sitzung besteht aus fünf Lerneinheiten. Eine Lerneinheit dauert 5 bis 20 Minuten — eine ganze Sitzung also etwa eine Stunde. Danach wissen Sie nicht nur, was Sie tun sollen, sondern auch, woher man das weiß: Jede Aussage nennt die Untersuchung, auf die sie sich stützt.
Warum „Ich bin eben kein Mathe-Typ“ nicht stimmt
Diesen Satz hören Studierende oft, und irgendwann sagen sie ihn selbst. Er klingt wie eine Aussage über eine Person. Er beschreibt aber nur ein Ergebnis — und Ergebnisse hängen davon ab, was man tut.
Die Lernforschung misst seit Jahrzehnten, was beim Lernen wirkt. Der größte Unterschied liegt nicht in der Begabung, sondern im Vorgehen:
Ob Sie sich abfragen oder den Text noch einmal lesen.
Ob Sie über zwei Wochen verteilt üben oder alles auf den letzten Abend legen.
Ob Sie den Stoff jemandem erklären oder ihn nur mit Textmarker anstreichen.
Zwischen diesen Wegen liegen keine kleinen Unterschiede, sondern große — und jeder dieser Wege ist erlernbar. Daher der Name: Studierhandwerk. Studieren ist kein Talent und keine Typfrage, sondern ein Handwerk. Erst wissen, wie es geht. Dann üben.
Die Lernforschung misst seit Jahrzehnten, was beim Lernen wirkt. Der größte Unterschied liegt nicht in der Begabung, sondern im Vorgehen:
Ob Sie sich abfragen oder den Text noch einmal lesen.
Ob Sie über zwei Wochen verteilt üben oder alles auf den letzten Abend legen.
Ob Sie den Stoff jemandem erklären oder ihn nur mit Textmarker anstreichen.
Zwischen diesen Wegen liegen keine kleinen Unterschiede, sondern große — und jeder dieser Wege ist erlernbar. Daher der Name: Studierhandwerk. Studieren ist kein Talent und keine Typfrage, sondern ein Handwerk. Erst wissen, wie es geht. Dann üben.
Warum sich das Richtige oft falsch anfühlt
Ein Ergebnis zieht sich durch fast alle dreißig Sitzungen — und es ist das tröstlichste von allen:
Was wirkt, fühlt sich anstrengender an als das, was nicht wirkt.
Ein Kapitel zum zweiten Mal zu lesen fühlt sich gut an: Alles kommt einem bekannt vor. Sich stattdessen ohne Unterlagen abzufragen fühlt sich mühsam an, stockend, manchmal peinlich. Gemessen wird trotzdem immer dasselbe: Das Zweite bringt viel, das Erste wenig.
Daraus folgt ein Satz, den viele nie zu hören bekommen: Dass sich etwas schwer anfühlt, heißt nicht, dass Sie es nicht können. Meistens heißt es, dass Sie gerade das Richtige tun.
Was wirkt, fühlt sich anstrengender an als das, was nicht wirkt.
Ein Kapitel zum zweiten Mal zu lesen fühlt sich gut an: Alles kommt einem bekannt vor. Sich stattdessen ohne Unterlagen abzufragen fühlt sich mühsam an, stockend, manchmal peinlich. Gemessen wird trotzdem immer dasselbe: Das Zweite bringt viel, das Erste wenig.
Daraus folgt ein Satz, den viele nie zu hören bekommen: Dass sich etwas schwer anfühlt, heißt nicht, dass Sie es nicht können. Meistens heißt es, dass Sie gerade das Richtige tun.
So läuft eine Lerneinheit
1
Lesen
Ein kurzer Abschnitt zu einer Sache — mit Beispiel und Beleg. Kein Kapitel, keine Vorlesung.
2
Prüfen
Fragen zum Abschnitt. Nicht für eine Note, sondern weil das Abrufen selbst das ist, was hängen bleibt.
3
Anwenden
Am Ende eine Frage zum Nachdenken und ein Merksatz: das, was Sie in dieser Woche anders machen können.
Was Sie hier nicht finden
- Keine Lerntypen. Dass man im „passenden“ Kanal besser lerne, gilt in der Forschung als widerlegt. Warum, steht in Sitzung 4 des Basis-Kurses — mit Quelle.
- Keine Versprechen über Zeitersparnis. Was hier steht, macht das Lernen wirksamer. Nicht kürzer.
- Keine Motivationssprüche. Wo eine bekannte Empfehlung der Prüfung nicht standhält, steht das im Text — auch wenn sie schöner klingt.
- Keine Behauptung ohne Beleg. Jede Aussage nennt ihre Quelle und die Grenze, jenseits derer sie nicht gilt.
Woher die Aussagen stammen
Hinter den dreißig Sitzungen stehen rund hundert Arbeiten aus der Lern- und Gedächtnisforschung. Jede Lerneinheit nennt ihre Quellen, jeder Kurs endet mit einem Literaturverzeichnis.
Das gilt auch dort, wo es unbequem wird. Wenn ein bekannter Ratschlag später von anderen Forschenden nicht bestätigt werden konnte, steht das dabei — beim Mitschreiben von Hand, beim „Growth Mindset“, bei der Zehn-Minuten-Übung gegen Prüfungsangst. Zwei viel zitierte Arbeiten wurden während der Entstehung dieser Kurse von ihren Fachzeitschriften zurückgezogen; auch das steht drin, mit Datum und Grund.
Das ist der Grund, warum Sie dem Rest trauen können.
Das gilt auch dort, wo es unbequem wird. Wenn ein bekannter Ratschlag später von anderen Forschenden nicht bestätigt werden konnte, steht das dabei — beim Mitschreiben von Hand, beim „Growth Mindset“, bei der Zehn-Minuten-Übung gegen Prüfungsangst. Zwei viel zitierte Arbeiten wurden während der Entstehung dieser Kurse von ihren Fachzeitschriften zurückgezogen; auch das steht drin, mit Datum und Grund.
Das ist der Grund, warum Sie dem Rest trauen können.
Kurse dieses Anbieters
Basis
Wie Erinnern funktioniert. Die beiden Techniken, die tatsächlich wirken. Was weniger bringt, als es sich anfühlt. Mitschreiben, Konzentration, die Woche planen, Ziele, Aufschieben, die erste Prüfungsphase.
Fortgeschritten
Das eigene Lernen steuern. Verschachtelt üben, elaborieren, selbst erklären. Prioritäten unter Druck, Prüfungsangst, aus Noten und Fehlern lernen, Lerngruppen, Rückmeldung — und KI beim Lernen.
Profi
Große Stoffmengen ordnen. Wissenschaftlich lesen und beurteilen. Literatur verwalten, die Abschlussarbeit planen, Vorträge halten, Folien und Poster, Teamarbeit, Reflexion als Gewohnheit.