Sitzungen
Alle Sitzungen von Studierhandwerk.de — einzeln oder als Teil eines Kurses.
Wie Erinnern funktioniert — und warum Vergessen normal ist
Bevor es um Methoden geht, geht es um den Apparat: Das Gedächtnis nimmt wenig auf einmal auf — nach heutiger Schätzung etwa vier Einheiten — und es lässt vor allem früh wieder los. Diese Sitzung erklärt beides an den Arb
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Sich selbst abfragen: die wirksamste Technik
Von zehn verbreiteten Lerntechniken steht diese ganz oben — und fast niemand benutzt sie. Diese Sitzung zeigt den Versuch, der den Testeffekt belegt: gleiche Lernzeit, aber 56 statt 42 Prozent nach einer Woche. Sie erklä
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Verteilt lernen statt alles auf einmal
Die zweite der beiden durchgängig belegten Lerntechniken — und die einzige, die nichts weiter verlangt als eine andere Verteilung derselben Stunden. Diese Sitzung zeigt die Beleglage (259 von 271 Vergleichen sprechen daf
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Was weniger bringt, als es sich anfühlt
Markieren, Wiederlesen, Zusammenfassen — die drei Techniken, die den größten Teil der Lernzeit verbrauchen und in der Bewertung von Dunlosky und Kollegen unten stehen. Diese Sitzung ordnet sie ein: Was davon ist Vorberei
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Mitschreiben und ordnen
„Von Hand statt Laptop“ ist einer der bekanntesten Ratschläge zum Studieren — und er hat sich in direkten Wiederholungen des zugrunde liegenden Versuchs nicht bestätigt. Diese Sitzung zeigt, was sich sehr wohl bestätigt
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Konzentration: Ablenkung, Pausen, Umgebung
Alle bisherigen Techniken setzen voraus, dass Sie während der Lernzeit bei der Sache sind. Beobachtet wurden weniger als sechs Minuten am Stück. Diese Sitzung zeigt, was Ablenkung tatsächlich kostet — auch das stumme, um
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Die Woche planen
Jeder Wochenplan beruht auf Zeitschätzungen — und die sind systematisch zu kurz, auch wenn man sich Mühe gibt, pessimistisch zu sein. Diese Sitzung zeigt die Zahlen dazu, führt den Wenn-dann-Plan ein (94 Untersuchungen,
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Ziele setzen, die tragen
Über fast vier Jahrzehnte ist untersucht worden, welche Ziele tatsächlich zu besseren Leistungen führen. Das Ergebnis sind zwei Eigenschaften — bestimmt und anspruchsvoll — und drei Bedingungen. Diese Sitzung stellt beid
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Aufschieben verstehen und beenden
80 bis 95 Prozent der Studierenden schieben auf — und die verbreitetste Selbsterklärung dafür, der Perfektionismus, zeigt in der Forschung praktisch keinen Zusammenhang damit. Diese Sitzung stellt die Merkmale vor, die t
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Die erste Prüfungsphase
Hier muss sich beweisen, was in den neun vorigen Sitzungen stand. Die Phase wird vom Termin aus rückwärts geplant, mit vier Festpunkten — darunter ein früher Selbsttest über den gesamten Stoff, auch über den noch nicht b
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Selbstreguliertes Lernen: planen, überwachen, anpassen
Der Basis-Kurs hat Techniken geliefert. Dieser Kurs beginnt eine Ebene höher: Wie entscheidet man, welche Technik gerade die richtige ist — und wie merkt man, dass sie nicht wirkt? Der Rahmen dafür ist ein Regelkreis aus
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Verschachteltes Üben
Fast alle bearbeiten Übungsblätter so, wie sie dastehen: sortiert nach Aufgabentyp. Mischt man dieselben Aufgaben, kommt man beim Üben schlechter zurecht — und löst eine Woche später 63 statt 20 Prozent richtig. Diese Si
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Elaborieren: Warum-Fragen an den Stoff
Abrufen und Abstände halten Wissen verfügbar — ob es verstanden ist, prüfen sie nicht. Diese Sitzung stellt die erste der Techniken aus dem Mittelfeld vor: zu jeder Aussage die Frage „Warum ist das so?“ stellen und aus d
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Selbsterklären und die Erklär-Probe
Eine durchgerechnete Aufgabe kann man nachvollziehen oder sich erklären — der Unterschied im Ergebnis ist erheblich, und er ist über 64 Untersuchungen mit 5.917 Lernenden belegt. Diese Sitzung zeigt die vier Fragen, die
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Prioritäten unter Druck
Dringend und wichtig sind zwei verschiedene Eigenschaften — und im Studium entscheidet das Feld, in dem alles steht, was sich nicht von selbst meldet: Wiederholungen, Übungssätze, Selbsttests. Diese Sitzung erklärt, waru
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Prüfungsangst: was hilft, was nicht
Prüfungsangst ist verbreitet, unangenehm und gut untersucht. Dass sie mit schwächeren Ergebnissen zusammenhängt, ist belegt — dass sie deren Ursache ist, weniger sicher, als es klingt: Wird der Wissensstand herausgerechn
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Aus Noten und Fehlern lernen
Eine Note misst, sie erklärt nicht — das Warum liefert man selbst, und die gewählte Erklärung entscheidet, ob ein nächster Schritt folgt. Diese Sitzung ordnet Erklärungen nach Weiner, zeigt, warum fehlerhaftes Üben mit R
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Lerngruppen, die funktionieren
Lernen in kleinen Gruppen wirkt deutlich — aber die Befunde stammen aus strukturierter Zusammenarbeit, nicht aus dem gemeinsamen Sitzen in der Bibliothek. Diese Sitzung nennt die Zahlen, zeigt die zwei belegten Verluste
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Feedback geben und annehmen
Rückmeldung wirkt im Mittel deutlich — aber nur, wenn sie Information trägt und wenn jemand sie aufnimmt. Diese Sitzung ordnet beides: die drei Fragen, die eine brauchbare Rückmeldung beantwortet, die vier Ebenen, auf de
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KI beim Lernen: abfragen, erklären, Grenzen
Ein Sprachmodell schlägt nichts nach, es setzt Text fort — deshalb hat es auf jede Frage eine flüssige Antwort, auch auf die, die es nicht beantworten kann. Diese Sitzung zeigt, was daraus folgt: dass es als Quelle nicht
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Große Stoffmengen strukturieren
Schwer ist nicht viel Stoff, sondern Stoff, bei dem vieles gleichzeitig zusammengedacht werden muss — und wie viel das ist, hängt am Vorwissen. Diese Sitzung zeigt, warum Struktur deshalb das einzige wirksame Mittel gege
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Wissenschaftlich lesen
Ein Forschungsaufsatz ist ein Nachweis, kein Lehrtext — deshalb liest man ihn nicht von vorn, sondern von der Aussage zur Prüfung der Aussage. Diese Sitzung gibt eine Leseordnung, ersetzt den Textmarker durch Warum-Frage
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Literatur verwalten, Notizen vernetzen
Notizen anzulegen bringt wenig — Notizen anzulegen und später wieder damit zu arbeiten bringt viel. Aus diesem Befund folgt der Aufbau dieser Sitzung: zwei getrennte Sammlungen (eine Belegverwaltung, die vollständig sein
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Die Abschlussarbeit planen
Ein Thema kann man beschreiben, eine Frage kann man beantworten — und nur bei einer Frage weiß man, wann die Arbeit fertig ist. Diese Sitzung führt vom Thema zur Frage, zeigt an 37 Abschlussarbeiten, warum jeder Zeitplan
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Einen Vortrag vorbereiten
Ein Vortrag beginnt nicht bei den Folien, sondern bei dem einen Satz, den die Zuhörenden in einer Woche noch sagen können sollen. Diese Sitzung leitet daraus einen Bauplan ab: Weil Zuhörende nicht zurückblättern können u
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Einen Vortrag halten
Zwei Zahlen bestimmen, wie über Vorträge gesprochen wird: dass nur sieben Prozent der Wirkung im Inhalt lägen, und dass Menschen das Reden mehr fürchteten als den Tod. Diese Sitzung nimmt beide auseinander — die erste st
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Folien und Poster
Zum Auftreten gibt es viel Meinung und wenig Forschung — zur Gestaltung von Folien ist es umgekehrt. Diese Sitzung stützt sich deshalb fast durchgehend auf Zahlen: Gesprochene Erklärung schlägt geschriebene deutlich, abe
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Projekt- und Teamarbeit
Eine Projektgruppe ist nicht gewählt, das Ergebnis ist gemeinsam, und aussteigen kann man nicht — damit gilt der Befund zum nachlassenden Einsatz hier verschärft. Diese Sitzung beginnt deshalb mit den vier Fragen des ers
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Reflexion als Gewohnheit
Über sich nachzudenken gilt als grundsätzlich gut — dabei zerfällt es in zwei Neigungen mit gegenläufigen Folgen: Grübeln fragt nach der Person und hat kein Ende, Reflexion fragt nach dem Vorgehen und endet mit einer Änd
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Zukunftskompetenzen und das eigene Profil
Die vier Cs — kritisches Denken, Kommunikation, Zusammenarbeit, Kreativität — stammen aus einem Verständigungsdokument von 2002, nicht aus der Forschung, und sie sind nur ein Viertel des Rahmenwerks, das sie enthält. Die
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Durchhalten: Schlaf, Erholung und Grenzen
Alle Techniken dieses Kurses setzen voraus, dass Sie über Wochen arbeitsfähig bleiben. Diese Sitzung behandelt den Teil des Lernens, der außerhalb der Lernzeit stattfindet: was im Schlaf mit dem Gelernten geschieht, waru
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